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Protokoll 39. GV vom 1. April 2022

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über die 39. Generalversammlung des Krankenpflegeverein Jagdberg, abgehalten am 1. April 2022 um 19 Uhr im Pfarrsaal in Schlins

Entschuldigt: Bgm. Simon Lins, Bgm. Gert Mayer, Kitty Hertnagl, Simone Benetz-Kochhafen, Bgm. Walter Rauch, Vizebgm. Markus Hartmann, Bgm. Gerold Mähr, Bgm. Wolfgang Lässer, Gaby Furxer, Berchtel Günter, Heidi Muther, Anette Egger

            1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Obmann Georg Häusle eröffnet die Versammlung, begrüßt alle Mitglieder und    Freunde des KPV Jagdberg und stellt die Beschlussfähigkeit fest.
Ein herzliches Grüß Gott an alle Anwesenden Mitglieder des KPV Jagdberg, ebenso ein Gruß an die Mitarbeiter der Pflege und dem mobilen Hilfsdienst. Ein besonderer Gruß an unser Ehrenmitglieder Siegfried Jenni und Claudia Gehrmann. Danke auch für das Kommen an Frau Alexandra Huber-Gabriel für die Gemeinde Schlins. Ein besonderer Gruß an Dr. Herrnhof. Herrn Rothmund Wolfgang, Obmann Landesverband Hauskrankenpflege und Bgm. Michael Amann

2. Gedenken an verstorbene Mitglieder

Obmann Georg Häusle bittet um eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder. Im Jahr 2021 sind 34 Mitglieder verstorben.

3. Tätigkeitsberichte:

Obmann Georg Häusle

Das Jahr 2021 war wieder von der Corona Pandemie gekennzeichnet und forderte unsere Mitarbeiter sehr heraus. Sie meisterten die schweren Aufgaben mit Bravour, dafür ein herzliches Danke!

In den Jahren 2021 waren mehrere Vorstandssitzungen, laufende Besprechungen zwischen Schriftührerin, Kassier und Obmann erforderlich um einen guten Geschäftsgang zu gewähren.

Am 31.12.2021 haben wir einen Mitgliederstand von 1347 Mitglieder. Die Spendengeldentwicklung vom Jahre 2020 in Höhe von 13 417,04 hat sich im Jahre 2021 auf 24 433,79 erhöht.
Derzeit werden im Tagestreff ca. 20 Gäste betreut. Diese Entwicklung ist eine kleine Erfolgsstory.

Auf Grund der guten Zusammenarbeit Aller sind wir für die Zukunft guter Dinge!

Pflegeleiterin Irene Darvai begrüßt alle Anwesenden.
Almut Allgäuer hat mit Ende Februar 2022 das Pflegeteam verlassen. Im Moment sind wir lediglich zu viert in der Pflege. Eine weitere Besetzung für 50 % ist gesucht. Dank an die Gemeinde für die Unterstützung.

Derzeit werden 144 Patienten betreut. Trotz zahlenmäßigem Rückgang der Patienten sind doch mehr Leistungspunkte zu verzeichnen. Die Pflegesituationen werden immer umfangreicher und es wird Unterstützung vermehrt gefordert.
Hauptarbeit ist natürlich die Betreuung der Patienten zu Hause. Es werden auch immer Schülerinnen weitergebildet, im letzten Jahr waren 7 Auszubildende in der Pflege.
Man merkt, dass oft die Angehörigen fehlen, es müssen ambulante Dienste immer mehr zur Pflege herangezogen werden.
Zur Gänze bezahlt in Form von Förderungen sind die Besuche für 75+. Irene Darvai möchte alle auffordern von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Gerne kann man die aufliegenden Gutscheine mitnehmen und einen Termin vereinbaren.

Brigitte Trautz ist cornabedingt leider nicht anwesend.

Die Hauptaufgabe des Casemanagement sind die Informationen und die Erstellung von Unterstützungsangeboten, Kontakte knüpfen zu den Sozialeinrichtungen wie MOHI, KPV usw. und Mithilfe beim Erstellen von Anträgen. Auch bei Krankenhausentlassungen arbeitet sie gemeinsam mit dem Krankenhaus und mit den Angehörigen die weitere mögliche Pflege aus. Auch während der Pflege steht sie natürlich gerne zur Verfügung und unterstützt in allen Angelegenheiten um die verschiedenen Möglichkeiten abzusprechen.

Brigitte Trautz wünscht uns allen einen schönen Abend, wir sollen auf sie etwas trinken, aber bitte nicht zu «nersch».

Mirjam Haid begrüßt als Einsatzleiterin MOHI

Im Jahre 2021 wurden 9 811 MOHI Einsatzstunden geleistet, dies ist eine Steigerung gegenüber 2020 um 16 %. Insgesamt legten die MOHI Helfer 21302 km zurück, was doch eine enorme Wegstrecke ist. Im Tagestreff konnten trotz Pandemie 4 148 Stunden geleistet werden, was ebenfalls einer Steigerung von 12 % entspricht.
Die anfallende Mehrarbeit im Wohnbereich wurde ebenfalls durch den MOHI abgedeckt, das Sozialzentrum konnte mit 1525 Einsatzstunden unterstützt werden. Derzeit werden 148 Klienten von 45 Helferinnen betreut. 4 Personen habe eine feste Anstellung im MOHI. 3 Helferinnen absolvierten im vergangenen Jahr erfolgreich die Ausbildung zur Heimhilfe.

Auf Grund der steigenden Nachfrage werden die Öffnungszeiten des Tagestreffs erweitert.  Es besuchen uns 9 Gäste aus Schlins, 6 Gäste aus Schnifis, aus Satteins 4 Gäste und 1 Gast aus Röns.

Im Austausch mit unseren Tagesgästen ist es immer hilfreich an alte Zeiten anknüpfen zu können. Sie bittet die Gemeinden um Unterstützung mit historischem Material.

Am Schluss ein Danke an die Pflege, dem MOHI Team und der Vereinsleitung. Ein Danke auch an die zu Betreuenden die unsere Dienste in Anspruch nehmen und ihr Vertrauen in unsere Arbeit. Danke.

Georg Häusle bittet um Genehmigung der Berichte 2021. Einstimmige Annahme.

4. Rechnungsabschluss 2021

Kassabericht 2021:

Kassier Otmar Berchtel bringt der Versammlung die Gebarung 2021 zur Kenntnis.

KPV Einnahmen gesamt Euro 293 832,14 – Ausgaben Euro 270 533,90

– es bleibt ein Überschuss von Euro 23 298,24.


MOHI Einnahmen – Euro 310 114,04, MOHI Ausgaben – Euro 357 521,84, ergibt einen Abgang von Euro 47 407,80.

Durch die Sockelbeträge und den MOHI Abgang ergibt sich für die Gemeinde für das Jahr 2021 eine Abgangsdeckung von Euro 79 640,80.
Dies ergibt Kosten bei 7 393 Einwohnern pro Einwohner von Euro 10,7725.

Rechnungsprüferin Sonja Batlogg berichtet, dass der Rechnungsabschluss 2021 am 29. März 2022 von ihr und Günter Berchtel überprüft wurde.

Belege und Unterlagen wurden stichprobenweise kontrolliert. Die Kassa ist sehr sauber und korrekt geführt, es konnten keine Abweichungen festgestellt werden. Sonja Batlogg bittet die Versammlung den Kassier und den Vorstand zu entlasten.

Der Rechnungsabschluss 2021 wird einstimmig genehmigt, ebenso ist somit
der Vorstand entlastet.

5. Anträge von Mitgliedern sind keine eingegangen

6. Allfälliges:

Der Obmann des Landesverbandes Herr Rothmund meldet sich zu Wort.

Gruß an den Vorstand, die Vertreter der Gemeinden und die Mitglieder des Vereins.

Im Bericht der Pflege wurde die Leistung der Versammlung nähergebracht. Für diese menschliche Pflege und die Arbeit der MOHI Mitarbeiter ein herzliches Danke.

Es ist ja bekannt, dass baulich Pflegebetten vorhanden wären, leider fehlt hier die Pflege. Es darf nicht übersehen werden welche Leistungen im Betreuungspool und von den Angehörigen geleistet werden. Im Pool wurden die Betreuungsstunden um 80 % gegenüber 2020 erhöht.
Auch bei Spitalsentlassungen ist das Casemanagement sehr gefordert. Hier wird sehr schnell Unterstützung gebraucht.
Das neue Sterbehilfegesetz wird ebenfalls in Zukunft die Pflege vermehrt herausfordern.
Beim Hospiz gibt es ein Projekt «Palliativcare», dies wurde sehr gut angenommen.
Ein herzliches Danke auch an die Mitglieder, diese sind mit ihrer Unterstützung besonders wichtig. Ein besonderer Dank an Obmann Georg Häusle und an das ganze Team.
Für die Zukunft alles Gute!

Frau Alexandra Huber-Gabriel bringt den Dank des Bürgermeisters von Schlins. Ein besonderer Dank an die Pflege, dem MOHI und dem Vorstand. Danke für die Einsatzbereitschaft und Unterstützung. Die Gemeinde Schlins schätzt die gute Zusammenarbeit und hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen und bittet bei Wünschen sich an die Gemeinde zu melden. Alles Gute für die Zukunft.

Bgm. Michael Amann bedankt sich im Namen aller Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden für die geleistete Arbeit, besonders bei Pflege und MOHI. Er bittet, dass so wie bisher weitergearbeitet wird und sagt ein herzliches «Vergelt´s Gott».

Doris Amann bedankt sich im Namen der Gemeinde Satteins und auch hier gilt, dass man für Anliegen ein offenes Ohr hat. Danke an alle und alles Gute für die Zukunft und einen guten und auch fröhlichen Abend.

Elmar Kalb meldet sich zu Wort und erwähnt, dass er eine 24 Stunden Pflege in Anspruch nimmt. Trotzdem braucht er Unterstützung von der Pflege und vom MOHI. Auch die Besuche im Tagestreff sind bereichernd. Man fühlt sich geborgen und das tut gut. Besonders hebt er hervor, dass bei Besuchen des KPV bzw. bei der Betreuung seiner Frau immer auch er als Betreuender nach seinem Befinden gefragt wird, dies tut sehr gut. Elmar Kalb hat selber 15 Jahre bei der HOSPIZ mitgearbeitet und verschiedene Situationen erlebt. Zum Thema Sterbehilfe möchte er sagen, dass es möglich sein muss auch würdig sterben zu dürfen. Dank auch an den Vorstand für die Führung des Vereins.

Ende der Versammlung: 19 Uhr 45             Schriftführerin Anita Lins